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Aus Erfahrung
hätten wir Ihnen viel über
Bauschild-Anlagen
zu sagen.

Wenn Sie möchten,
folgen Sie uns ein Stück über

40 Jahre Bauschilder in Deutschland

Mit schweren Spanplatten im Format 410 x 170 cm oder 350 x 170 cm und Stärken von 10 bis 19 mm hatte alles einmal angefangen. Diese mussten mehrfach gespachtelt und geschliffen werden, um eine Basis für die spätere Lackierung zu haben.

Auf die lackierten Tafeln wurden dann die Texte mit Schriftschablonen, Buchstabe für Buchstabe einzeln, aufgedruckt. Lagepläne, Ansichten, Grundrisse und Perspektiven wurden zuvor mit einer Großformat-Kamera aufgenommen, die Dias im dunklen Raum auf die Tafeln projiziert und dort nachgezeichnet. Anschließend musste alles von Hand koloriert werden.

Nachdem die Verleimung der Spanplatten nicht immer einwandfrei war und teilweise große Schäden durch Aufquellen unsachgemäß hergestellter Platten entstanden, haben wir vor ca. 20 Jahren auf Alu-Tafeln umgestellt.

Durch die Einführung des Fotosatzes konnte man die Druckvorgänge vereinfachen und beschleunigen. Vorher mussten Schriftschablonen geschnitten und produziert werden, mit denen die lackierten Tafeln Buchstabe für Buchstabe bedruckt wurden. Danach wurden die Schablonen gereinigt und getrocknet bis zur Wiederverwendung. Dieses Verfahren war sehr zeitaufwendig und erforderte beim Bedrucken höchste Konzentration, damit keine Buchstaben falsch gedruckt wurden oder evtl. fehlten. Damals war die Endkontrolle der Tafeln vor der Auslieferung der anspruchsvollste Arbeitsplatz.

Nun konnte im Fotosatz, am Anfang mit Geräten, bei denen ebenfalls jeder einzelne Buchstabe erzeugt wurde, ein komplettes Schriftbild im Maßstab 1:10 erzeugt werden. Dieser Fotosatz wurde fotografisch 1:1 auf große Filme hochvergrößert und dann auf die Schablonen kopiert. Hierzu dienten riesige Belichtungsgeräte und Großschablonen mit bis zu 300 x 150 cm. Somit konnten die Bautafeln ab sofort im Siebdruckverfahren bedruckt werden. Dabei war es wichtig, dass durch dieses Druckverfahren nun keine Überspiegelungen von Lack und Schrift mehr aufgetreten sind.

Im nächsten Schritt haben die Hersteller Folien und Plotter auf den Markt gebracht, mit denen man die Beschriftung der Tafeln wiederum vereinfachen und beschleunigen konnte. Leider hat die Praxis lange Zeit gezeigt, dass die Kleber der Folien nicht immer die gewünschte Zeit im Praxistest bei Wind und Wetter ausgehalten haben. Wenn man bedenkt, dass bei Bauschildern, die z. B. in München, Lörrach, Frankfurt, Bamberg oder Passau stehen, Buchstaben abfallen und ersetzt werden müssen, kann man sich den damit verbundenen Aufwand und die Kosten vorstellen. Aus diesem Grund haben wir sehr lange gezögert mit Plottfolien zu arbeiten, bis wir wirklich die Erfahrungen im täglichen Gebrauch abschätzen konnten.

Das Lackieren der verwendeten Alu-Tafeln hatte sich durch die Vielfalt der inzwischen am Markt erhältlichen großen Farbpalette von Folien ebenfalls als nicht mehr wirtschaftlich herausgestellt. Außerdem kamen Alu-Verbundtafeln – auf beiden Seiten mit einer dünnen Aluschicht und innen mit einem Kunststoffkern – auf den Markt und wurden durch das einfachere Handling sehr beliebt. Die Verwendung von thermoplastischen Materialien hat sich dagegen nicht bewährt. Diese bringen, vor allem bei geringen Stärken, enorme Probleme mit Brechen bei niedrigen Außentemperaturen und Verwinden und Weichwerden bei starker Sonneneinstrahlung. Dadurch gibt es, je nach Montagezeit der Anlage, im Winter entweder große Fugen zwischen den Schildern oder im Sommer Wellenbildung.

Lesen Sie auf den nachfolgenden Seiten, wie sich das auf unser Angebot ausgewirkt hat.